ÜWG - Weihnachtsflyer


ÜWG - Kandidatenliste in Planung

Mettenheim – Aufbruchstimmung herrschte beim Frühjahrstreffen

der ÜWG Mettenheim im Gasthof Kreuzer-Wirt.

Zunächst berichtete der Dritte Bürgermeister Michael Mooshuber über die wichtigsten Themen der Gemeinderatssitzungen seit dem letzten ÜWG-Treffen im November 2018.

Dabei ging es in erster Linie um die bereits beschlossenen Baugebiete 16, 17 und 18, aber auch um das sogenannte „Inntaler Gelände“, dessen Erschließungsvorhaben Probleme aufwerfe.

Es seien Altlasten gefunden worden, über deren teure Entsorgung bisher noch keine Entscheidung vorliegt, so Mooshuber.

Ein weiterer Gesprächspunkt war die Sanierung der Mehrzweckhalle, die von Grundschule und Vereinen im Ort genutzt wird und ausgelastet ist. Der Gemeinderat habe ausführlich eine Sanierung diskutiert, auch ein Neubau mit Details zu Standortfrage und Größe sei dabei zur Sprache gekommen. Ergebnisse lägen allerdings derzeit keine vor.

Mooshuber erläuterte die langwierig verlaufenden Grundstücksverhandlungen für das neue Feuerwehrhaus in Lochheim, die sich aber mit einem Grundstückstausch und dem damit verbundenen geplanten Baubeginn auf der Zielgeraden befänden.

Das Problem mit der von der CSU-Mehrheit gekippten Einstufung der von Schwerlastern befahrenen Kiesstraße nach Langenstegham sei noch nicht vom Tisch. Man warte auf eine Stellungnahme des Landratsamtes.

Am Ende verwies Mooshuber auf die derzeitige Gefahrenlage im Mettenheimer Bunkergelände. Dieses sei nur auf eigenes Risiko begehbar, da man im Boden noch immer Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg vermute. Hierzu monierten einige Anwesende zu kleine Hinweisschilder und fehlende Absperrungen.

Im zweiten Teil des Abends referierte Ulli Maier, Kreisvorsitzender der UWG und Stadtrat in Waldkraiburg, über die „Arbeit und Ziele der UWG im Landkreis Mühldorf“ und kam damit auch auf die Kommunalwahlen 2020 zu sprechen. Im Moment konzentriere man sich im Kreistag auf eine bessere medizinische Versorgung und den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Bei den Wahlen wolle man Mehrheiten brechen und neue Konstellationen schaffen.

Er ermunterte die Mettenheimer ÜWG, sich stärker in Richtung Kreistag zu orientieren, schließlich könne man auch dort viel bewegen. Geordnete Strukturen innerhalb der Ortsgruppe seien Voraussetzung, um einen potenziellen Kreistagskandidaten mit einem schlagkräftigen Wahlprogramm stellen zu können.

Im Anschluss blickte Michael Mooshuber zurück und auch in die Zukunft: Die heuer erstmalig durchgeführte Müllsammelaktion „Ramadama“ in Mettenheim sei von den Bürgern so gut unterstützt worden, dass bereits ein Folgetermin für das nächste Jahr, am 7. März 2020, gesetzt worden sei. Dagegen müsse die geplante Fahrt in den Bayerischen Landtag auf das Frühjahr 2020 verschoben werden, da derzeit keine Anmeldungen möglich sind.

Was die Kommunalwahlen betreffe, müsse man rechtzeitig in Aktion treten und bei Neubürgern um Stimmen werben. Zumal in Mettenheim die Karten neu gemischt würden, da Bürgermeister Stefan Schalk (CSU) und auch etliche Gemeinderäte nicht mehr zur Wahl stünden. Eine ÜWG-Kandidatenliste sei in Planung. Das nächste Treffen findet deshalb schon im Frühherbst 2019 statt, die konstituierende Wahlversammlung im November.